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Strophe 1
O Heiland, in Gethsemane
rangst einsam betend du voll Weh.
«Lass Vater», hören wir dich flehn,
«den Kelch an mir vorübergehn!»
Strophe 2
Du, der vollkommen heilig, rein,
du solltest Sündenträger sein.
Ach, deine Seele tief empfand,
was nun im Sühntod vor dir stand!
Strophe 3
Doch nahmst du in Ergebung dann
den Kelch des Zorns vom Vater an.
«Nicht mein, dein Wille – er gescheh!»
Das war für dich Gethsemane!
Strophe 4
In Ehrfurcht blicken wir dorthin,
wo du gefleht auf deinen Knien,
wo du gesagt das schwere Ja,
zu gehn den Weg nach Golgatha!
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Sopran Stimme
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Alt Stimme
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Tenor Stimme
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Bass Stimme
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